Amphibien brauchen auch im Herbst Hilfe

Die Frühjahrswanderungen von Kröte, Frosch und Co. zu naturnahen Gewässern sind bekannt. Allein in diesem Jahr gab es über 30 Stellen im Landkreis Kitzingen, an welchen Amphibien über die Straße gewandert sind.

Aber auch im Herbst brauchen viele Amphibien Hilfe. Sie wandern aus ihren Sommerlebensräumen in frostsichere Verstecke. Somit kann es Anfang Oktober vorkommen, dass wieder vermehrt totgefahrene Amphibien auf den Straßen zu sehen sind. Bei dieser "kleinen" Amphibienwanderung sind Kröten, Frösche und Co. auf dem Weg in ihre Winterquartiere.

Sie suchen nach frostfreien Plätzen im Boden und an Gewässern. Gerade Gras- und Wasserfrösche überwintern gerne im Wasser eines Gartenteiches. Dies klappt auch gut, solange der Winter nicht so streng ist, so dass der Teich komplett zufriert und folglich die Sauerstoffversorgung nicht gewährleistet ist. Diese kann man sichern, indem man im Herbst etwas Schilf o.ä. stehen lässt, da die sich bewegenden Halme das komplette Zufrieren meist verhindern und ein Sauerstoffaustausch weiterhin stattfinden kann.

Andere Amphibienarten, wie z.B. die Erdkröte suchen sich frostfreie Stellen wie Mäuselöcher, Stein-, Laub-, Reisig-, Komposthaufen. Einige gehen auch in Licht- oder Kellerschächte. Diese sind im Grunde kein Problem, solange es dort feucht und warm genug bleibt und die Tiere im zeitigen Frühjahr wieder rauskommen. Dabei hat sich ein in den Schacht gelegtes Brett bewährt, über welches die Gäste wieder hochklettern können. Eine Kontrolle der Schächte wäre Mitte Februar nötig. Möchte man diese Überwinterungsgäste in den Schächten vermeiden, sind sicher schließende Abdeckungen z.B. Fliegengitter angebracht.

Tipps für eine naturnahe Gartengestaltung

Faszination Amphibien



Wildbienen - Nisthelfer dringend gesucht!

Die ersten Hummelköniginnen schwirren bereits durch die Lüfte, um einen neuen Staat zu gründen. Mit dem Frühlingsanfang werden ihnen weitere Wildbienenarten, wie auch z. B. die blaue Holzbiene, folgen. Schützen Sie diese wichtigen Tiere: Der BUND bietet Ihnen dafür Bauanleitungen für einfache Nisthilfen an. So locken Sie bis zu 40 Arten in Ihren Garten. Auf dass es dort bald wunderbar summt und brummt!

Bauanleitungen und Infos


Ressourcen schützen - Papier sparen

Wer Schulhefte und –blöcke aus Recyclingpapier aus 100 Prozent Altpapier kauft statt aus den aus Holz gemachten „Primärfaserpapieren“, schont damit Umwelt und Klima, informiert der Bund Naturschutz (BN). Grund dafür ist der gegenüber den aus Holz gemachten „Primärfaserpapieren“ weitaus geringere Wasser- und Energieverbrauch sowie eine geringere Abwasserbelastung bei der Herstellung, wie die aktuelle Ökobilanz dazu eindeutig ergibt. Auch kann man beim Einsatz von Recyclingpapier sicher sein, dass weder Urwälder dafür der Motorsäge zum Opfer fielen, noch naturferne intensiv bewirtschafteten Baumplantagen zum Holzanbau für das Papier an die Stelle ehemaliger natürlicher Wälder getreten sind. Auch das Umweltbundesamt (UBA) bewertet Recyclingpapier „grundsätzlich ökologisch günstiger“ als Primärfaserpapier  - auch sogenanntes chlorfrei gebleichtes. Ein sicheres Zeichen, dass es sich wirklich um umweltverträgliches Recyclingpapier handelt, ist das  Umweltzeichen „Der Blaue Engel“. Andere Kennzeichen, wie das skandinavische Umweltzeichen oder der „grüne Schwan“ oder Zeichenkreationen verschiedener Papierkonzerne täuschen dagegen nur Umweltfreundlichkeit vor, ihre Standards können aber mit dem „Blauen Engel“ nicht mithalten.  Nachdem Schreibwarenhandel und –abteilungen der Kaufhäuser die letzten Jahre nur sehr spärlich Schulhefte aus Recyclingpapier anboten, gibt es jetzt wieder ein grosses Sortiment davon bei MEMO-Versand unter www.memo.de.

 

Aber auch gerade Schulen in ihrer Verwaltung und Grossanwender wie Banken, Versicherungen, Energieversorger, Behörden sollten umfassen Recyclingpapiere verwenden: Aus Altpapier entstehen heute hochwertige Papiere auch für Schnelllaufende Drucker, Kopierer und Kuvertierautomaten, sogar Stadtpläne werden auf Recyclingpapier gedruckt. Möglich macht es eine ausgefeilte Aufbereitungstechnologie etwa mit Deinking-Verfahren und Abscheidung zu kurzer Faserreste. Diverse Untersuchungen im Masseneinsatz und positive Erfahrungen von Großanwendern in Hinblick auf Laufverhalten, Druckqualität, Staubfreiheit, Geräteabnutzung und Toner- oder Tintenverbrauch haben hochwertige Recyclingpapiere mit Bravour bestanden: in Laser-, Tintenstrahl- und Nadeldruckern, Fax-, Kopier, Kuvertier- und Frankiergeräten.  Kontrast zum Untergrund, Rasterung und Liniengenauigkeit der Zeichnungen sowie Gewicht, Dicke und die Biegefestigkeit entsprachen der Norm. Auch bei Reißfestigkeit lauteten die Urteile durchwegs gut. Bei schonender Behandlung haben alle geprüften Papiere eine Alterungsbeständigkeit von mindestens 100 Jahren, so der Bund Naturschutz. bestätigen das gute Laufverhalten von Recyclingpapieren mit dem "Blauen Engel" auf Kopiergeräten und Druckern. Der Bund Naturschutz empfiehlt daher, Primärfaserpapier umfassend durch umweltverträgliches Recyclingpapier ersetzen. Natürlich sei  Papier sparen von Grund auf noch besser.


Um im Alltag ganz leicht Energie und somit auch Geld zu sparen einfach folgende Punkte beachten:

  • Regelmäßig Stromzähler überprüfen
  • Stets alle Lichter bei Verlassen von Zimmern ausschalten
  • Unbenutzte Elektrogeräte ( Fernseher, Computer, DVD-Player, ... ) ganz ausschalten und nicht im Standbymodus lassen.
  • Beim Kochen nur soviel Wasser wie nötig benutzen und möglichst mit Deckel kochen
  • Spülmaschine und Waschmaschine optimal befüllen
  • Bei möglichst niedrigen Temperaturen waschen ( Normalwäsche 40°, Kochwäsche 60° )
  • Auf Trocknerbenutzung möglichst verzichten
  • Kühlschrank auf 7° stellen ( nicht weniger )
  • Kurz und kräftig lüften, nicht lange Fenster gekippt lassen
  • Obst und Gemüse aus Region kaufen statt Früchte, die von weit her importiert werden müssen, denn der Transport von Lebensmitteln benötigt riesige Eneregiemengen
  • Benutzung von Bahn und Bus statt PkW
  • kürzere Strecken mit dem Rad fahren oder zu Fuß laufen statt mit dem PkW zu fahren
  • Stromverbrauchende Geräte immer ganz ausschalten ( Standby-Betrieb braucht auch Strom! )
  • Tiefkühltruhen und -schränke regelmäßig abtauen lassen ( Eisschicht bedeutet höherer Stromverbrauch )
  • möglichst öffentliche Verkehrsmittel benutzen bzw. kurze Strecken mit dem Fahrrad fahren
  • Licht und Heizungen nur dann anmachen, wenn wirklich benötigt