Der Bund Naturschutz wirbt für Baumschutz
Kitzingen – Im Foyer der Sparkasse Mainfranken in Kitzingen zeigt die Kreisgruppe Kitzingen im Bund Naturschutz die Ausstellung „Bäume“, die vor allem den Stadtbäumen gewidmet ist. Der Baum steht im Mittelpunkt des Jahresprogramms im BUND, die Ausstellung kann noch bis zum 23.4.2026 zu den .Öffnungszeiten der Sparkasse besichtigt werden.
Der Vorsitzende der Kreisgruppe Johannes Kroiß nannte bei der Eröffnung Bäume als überragenden Wert für das Stadtklima im Bereich Feuchte und Verdunstung.
Über die eigens eingerichtete und für jedermann leicht zugängliche „Mein Baum-App“ kann man sich um einen bestimmten Baum im Stadtbereich kümmern, ihn mit Bildern vorstellen, bewerten und seinen Zustand beschreiben. Die App überträgt die Daten in den zugehörigen Stadtplan, sodass mit Hilfe vieler eine Art Baumkataster entsteht. Damit soll aufgezeigt werden, wo welche Bäume stehen, in welchem Zustand sie sind und an welcher Stelle noch Bäume zugunsten des Stadtklima stehen sollten. Kroiß wünscht sich, dass möglichst viele mitmachen, ein Spaziergang wäre geradezu ideal. Große Bäume seien meist bekannt, kleinere Bäume hingegen weniger. Nicht nur die besonderen Baumpersönlichkeiten gehe es, auch um die gesuchten und wichtigen Schattenspender, die oft übersehen werden.
Daraus ergibt sich für Kroiß und seine Kreisgruppe zu klären, wo alte und besonders wertvolle Bäume stehen und in welchem Zustand sie sich befinden. Daraus könne sich Handlungsbedarf ergeben, nicht nur in der Stadt, genauso in der offenen Landschaft. Zum Baum läuft auch ein Fotowettbewerb der Kreisgruppe für 2026.
Kroiß erinnert, dass das Kümmern um Bäume kein Selbstzweck ist, sondern aktiver Klima-, Arten- und damit Umweltschutz. Jeder gemeldete, erhaltene oder neu gepflanzte Baum sei ein Gewinn für alle.
Die Sparkasse unterstützt den BUND regelmäßig, erklärte Gebietsdirektor Heiko Därr. Der Leiter des Privatkundenbereichs Christian Blachnik ergänzte, dass sich die Ausstellung in das Engagement nahtlos einfüge.
Artikel von Gerhard Bauer - Mainpost 09.04.26






