Aktuelle Aktionen in Volkach
2026
Reparaturkaffee am 24.01.2026




Erfolgreicher Start des Reparaturkaffees unter dem Motto “Reparieren statt Wegwerfen”.Ca. 20 “Hilfesuchende” kamen ins Volkacher Pfarrheim mit den verschiedensten defekten Gebrauchsgegenständen, wie Kaffeemaschine, Nähmaschinen, Lampen und sogar ein Blaulicht war dabei! Unser Reparaturteam begutachtete und reparierte noch über die eingeplante Zeit hinaus und konnte so viele Menschen glücklich machen! Dazu gabs leckeren selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Alle waren sich einig: Eine tolle Sache um Resourcen zu sparen - so einfach ist Umweltschutz!
2025
Lebensräume für Durst- und Hungerkünstler bewahren 08.11.2025

Dem Aufruf von Bund Naturschutz Volkach und der Initiative Landschaftsschutz Mainschleife LAMA die einzigartige Natur im Naturschutzgebiet Dürringswasen Astheim zu retten, folgten 34 Naturbegeisterte am 08.11.2025. Bewaffnet mit Hacke und Spaten, rückten sie an verschiedenen Tagen vor allem dem Ginster zu Leibe, der sich im letzten Frühjahr durch den vielen Regen auf dem Sandmagerrasen außergewöhnlich üppig breit gemacht hat. „Sandmagerrasen sind sehr selten und bieten Lebensräume für eine hochspezialisierte Fauna und Flora“, erklärte die Vorsitzende des Bund Naturschutz Volkach Gerda Hartner den Helfern. Die Hunger- und Durstkünstler, wie die Silberscharte, die Sandgrasnelke, der Sandlaufkäfer oder die Ödlandschrecke seien auf extreme Trockenheit und ein sehr geringes Nährstoffangebot optimal angepasst. Andererseits seien viele dieser auf Sandgrasstandorte angewiesenen Spezialisten sehr konkurrenzschwach und stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Von dem für die Natur sehr wichtigen Regen im Jahre 2024 profitiert allerdings hauptsächlich die wachstumsstarke Konkurrenz von Ginster, Brombeeren und Heckenrosen. Die Vorsitzende dankte den Aktiven für die Bewahrung der hochgeschützten Lebensräume und versorgte die Fleißigen mit einer guten Brotzeit.
Gerda Hartner Foto: Erich Helfrich
„Zu gut für die Tonne“ Ferienpassaktion am 04.09. und 11.09.25

Lebensmittel sind wertvoll
Im Rahmen der Ferienpassaktion 2025 nahmen 30 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren an den beiden Veranstaltungen „Zu gut für die Tonne!“ des Bund Naturschutz in der Mittelschule Volkach teil.
Die Leiterin Gerda Hartner, Vorsitzende des BN Volkach, erklärte den Kindern, dass Lebensmittel immer aus der Natur kommen, sei es als Pflanze oder als Tierfutter über das Tier, das sich von Pflanzen ernährt. Deshalb sind Lebensmittel wertvoll.
Oft sind die Lebensmittel noch in Ordnung, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits abgelaufen ist. Man braucht nur hinzuschauen und zu riechen. Wenn die Lebensmittel einwandfrei sind, können sie ohne Bedenken verzehrt werden. Hartner stellte die Lebensmittelausgabe Mainschleife e.V. oder kurzgesagt die Tafel in Volkach vor. Hier werden Lebensmittel als Spenden von den Supermärkten abgeholt und an Menschen mit geringem Einkommen verteilt. Wer teilnimmt, kann sich trotz geringen Einkommens gesund ernähren.
Um den Kindern zu zeigen, dass das Motto „Zu gut für die Tonne“ nichts Theoretisches ist, wurde die Aufgabe vorgegeben, Pizzabrötchen, Hirtensalat, Muffins und Früchtequark herzustellen. Die Zutaten, die zur Entsorgung vorgesehen waren, wurden von vier Supermärkten zur Verfügung gestellt. Die Hauswirtschaftslehrerin und ihre vier Helferinnen teilten Gruppen ein. Die Kinder konnten auswählen, welche Speisen sie zubereiten wollten. Gemeinsam setzten sie die Rezeptblätter um, ohne Streitigkeiten, aber mit viel Spaß und dem Ziel, sich die Gerichte aus heimischen Zutaten schmecken zu lassen.
Die Ergebnisse der gemeinsamen Leistung konnten sich sehen lassen. Beim gemeinsamen Essen, waren sich alle einig: Die Gerichte schmeckten gut und die Zutaten waren wirklich zu gut für die Tonne. Die Kinder nahmen die Reste mit nach Hause.
Die Ortsgruppe Volkach im Bund Naturschutz bedankt sich bei der Mittelschule Volkach für die Gastfreundschaft in der Schulküche. Schon viele Jahre nutzen wir die Schulküche, um Informationen zu naturgemäßer und gesunder Ernährung an die Kinder weiterzugeben.
Gerda Hartner, Foto Erich Helfrich
BN Exkursion zum Kleinod Dürringswasen 09.08.25

Auf Einladung des Bund Naturschutz Ortsgruppe Volkach und der Kreisgruppe Kitzingen trafen sich 15 Naturinteressierte am Naturschutzgebiet Dürringswasen Astheim. Der bekannte Botaniker Otto Elsner hatte sich bereit erklärt, die hochspezialisierte Fauna und Flora dieses bundesweit sehr seltenen Sandmagerrasens zu erklären. Der Experte betonte, dass Pflanzengesellschaften, wie die Silberscharte, die Sandgrasnelke und Tiergesellschaften wie der Sandlaufkäfer oder die Ödlandschrecke auf extreme Hitze und Trockenheit und ein sehr geringes Nährstoffangebot optimal angepasst sind. Andererseits seien viele dieser auf Sandgrasstandorte angewiesenen Spezialisten sehr konkurrenzschwach und stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Elsner dankte den Naturschützern, dass sie in jährlichen Aktionen die wachstumsstarke Konkurrenz von Ginster, Brombeeren und Heckenrosen ausstechen und auf diese Weise die hochgeschützten Lebensräume bewahren. Der Boden im Naturschutzgebiet Dürringswasen bestehe aus einer Mischung von Flugsanden und angeschwemmten Terrassensanden, die die Lebensgrundlage für Pflanzen und Tiere darstellen. Diese Sande seien ökologisch so wertvoll, weil sie nicht erneuerbar sind. Sind die Sande ausgebaggert und genutzt, seien sie unwiederbringlich für die angepassten Lebewesen verloren. Auf einem anderen neu aufgeschütteten Boden sind die äußerst seltenen Spezialisten nicht lebensfähig. Der Botaniker appelliert: Seien Sie stolz auf diese ökologisch sehr wertvollen ursprünglichen Böden mit ihren einzigartigen Lebewesen. Setzen sie sich weiterhin für ihre Bewahrung ein. Die Vorsitzende Gerda Hartner wies zuletzt darauf hin, dass jeder herzlich willkommen sei, im September den nachgewachsenen Ginster gemeinsam zu ziehen.
Gerda Hartner Foto: Erich Helfrich
Kindertag auf dem Totholzacker des Bund Naturschutz Volkach.12.07.25

Alljährlich gegen Ende des Schuljahres lädt die Ortsgruppe Volkach im Bund Naturschutz zu einem Kindertag auf dem Totholzacker An den Rittergütern in Volkach ein. 22 Kinder mit ihren Eltern waren gekommen.
Ein Totholzacker ist nicht tot, sondern Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Deshalb konnten die Kinder Vorschläge machen, wie man den Acker noch nennen könnte: Vielfaltgarten oder Generationenacker waren Vorschläge. Diese Namen drücken besser aus, welches Ziel ein Totholacker hat: Er dient dem Leben, das heißt der Biodiversität, also der Vielfalt des Lebens, auch für nachfolgende Generationen. Das Thema des Kindertags waren Käfer. Nachdem die Vielfalt der Käfer bestaunt war, ging es an den Bau eines Käferkellers. Voller Eifer gruben die Kinder ein Loch mit einem Meter Durchmesser in den sandigen Boden, füllten es mit einheimischen Hölzern, frischen als auch morschen und füllten die Zwischenräume mit Heu. Einzelne Äste ragen als Käferleitern aus dem Bauwerk. So hoffen wir, dass das Käferhotel bald Gäste findet. Eine andere Gruppe von Kindern sanierte den Fußfühlpfad, der im letzten Jahr angelegt wurde und den sich die Natur wieder zurückgeholt hatte. Sand, Sägemehl, Kies, Schotter usw. wurden auf kleine Flächen aufgebracht, die durch Kanthölzer voneinander abgegrenzt sind. Barfuß können die Kinder dann die Materialien mit den Fußsohlen erspüren.
Anschließend sammelten die Kinder Pflanzen und kleine Tiere wie Käfer, Schnecken und Heuschrecken, die von unserem Ehrenvorsitzenden Hans Schneider bestimmt wurden. Eine gemeinsame Brotzeit rundete den Kindertag ab. Danach konnten die Kinder vom freien Spiel kaum genug kriegen. Ein Haus mit Dusche war das Ergebnis.
Gerda Hartner BN Volkach (veröffentlicht in MP vom 23.08.25)
Der Bund Naturschutz Volkach auf den Spuren jüdischen Lebens 29.06.25

Bei großer Hitze trafen sich Natur- und Kulturbegeisterte aus dem Raum Volkach am Jüdischen Friedhof in Schwanfeld. Die 1. Vorsitzende Gerda Hartner stellte Petra Schmid als Kennerin des „Hauses des ewigen Lebens“ und der jüdischen Geschichte in Schwanfeld vor. Die Expertin betonte, dass seit 1298 zahlreiche jüdische Familien in Schwanfeld lebten und im Jahre 1579 eine jüdische Kultusgemeinde mit Gericht, Schule, Synagoge und Friedhof entstanden sei. Der zwei Hektar große Friedhof beheimatet 2400 Gräber und habe eine bedeutende Rolle beim religiösen Leben gespielt. Das Grab eines Juden/einer Jüdin sei nach dem Glauben für eine Ewigkeit angelegt und durfte nicht mehr aufgelöst werden. Petra Schmid erklärte die Aufschriften auf manchen Grabsteinen und beleuchtete die Trauerriten im Judentum. Auch das Auslöschen des jüdischen Lebens in Schwanfeld im Jahre 1938 wurde angesprochen. Der Friedhof wurde unter Natur/Kulturschutz gestellt und durfte nicht mehr als Friedhof genutzt werden. 1940 sei das jüdische Leben in Schwanfeld endgültig erloschen. Der Entomologe (Insektenkundler) Heinz Peks aus Schwanfeld stand den Naturinteressierten für Fragen über die reichhaltige Insektenwelt im Friedhof zur Verfügung. Im Anschluss an den Friedhofsbesuch kehrte die Gruppe in Untereisenheim ein.
Gerda Hartner Foto Erich Helfrich
Nachhaltig Kleiden! Shoppst Du noch? Oder wertschätzt Du schon? 13.06.25
Gut besucht war die Sonderausstellung zum Thema Umgang mit Kleidung im Volkacher Museum Barockscheune. Die Kulturwissenschaftlerin und Schneiderin Monika Ständecke erklärte den hoch interessierten Teilnehmern die aktuellen Modetrends, ihre Auswirkungen auf die Umwelt, den Stellenwert des Textilrecyclings und die Macht der Konsumenten. Um den Zuhörern den Bekleidungsmarkt, wie er heute funktioniert näherzubringen, motivierte die Expertin zu einer Schätzung: Wie setzt sich der Preis eines T- Shirts mit einem Verkaufspreis von 30,- € zusammen? Das Ergebnis war aufschlussreich: Überschätzt wurden die Kosten für Material, Transport, die Fabrikation im Ausland und die dabei anfallenden Personalkosten. Unterschätzt wurden die Anteile des Einzelhändlers und der Markenfirma sowie des Vertriebs. Anschließend ging es in medias res: Eingehend wurden die verschiedenen Naturfasern von Tieren wie Schafen, Ziegen, Kamelen, Alpakas, etc. und Pflanzen, wie Baumwolle, Hanf, Jute, Nesseln besprochen. Aber auch die heute üblichen synthetischen Fasern aus Öl und Kohle, wie Mikrofaser, Elastan, Polyester, wurden angesprochen. Ergebnisse: Hochwertige Kleidung, die früher häufig vererbt wurde, wird immer seltener. Fasermischungen verhindern das Recycling in neue Bekleidung. Die Trends billige Preise, kurze Tragedauer und minderwertige Fasern führen immer häufiger zu einer Wegwerfkleidung (Fast Fashion). „Kurz ist der Weg von der Mode zum Müll geworden“, betont Monika Ständecke. Sekond Hand könne die Müllberge an Bekleidung, die häufig im Ausland landen, nicht aufhalten. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft stecke noch in den Kinderschuhen. Die Wissenschaftlerin wünscht sich mehr Verantwortungsbereitschaft, eine hochwertige bequeme Kleidung zum Wohlfühlen und ein Wertschätzen von Produkten, die es wert sind. Die Expertin empfiehlt: Beim nächsten Shopping sollte jeder überlegen, für welchen Anlass oder ob überhaupt ein neues Teil benötigt wird. Qualität der Umwelt zuliebe.
Gerda Hartner Vorsitzende des BN Volkach
BN Volkach erkundet die Natur in der Umgebung 04.05.25 Besuch bei der Kreisgruppe Bad Kissingen im Sinntal

Einmal im Jahr unternimmt die Ortsgruppe Volkach einen ganztägigen Jahresausflug. Dieses Jahr führte uns die Reise ins Sinntal. Unser Gastgeber war die Kreisgruppe Bad Kissingen unter ihrem Vorsitzenden Franz Zang. Am Vormittag führte uns Karl Schwarz, ehemals Vorsitzender der Ortsgruppe Münnerstadt über den Naturlehrpfad Wacholderweg. Die Wacholderweide entstand durch jahrhundertelange Beweidung. Die Tiere verschmähen den Wacholder und so konnte er sich über Jahrzehnte entwickeln. Einzelne Wacholderpflanzen sterben aus Altersgründen ab, werden aber wenn möglich, an Ort und Stelle belassen. Die Wacholderweide wurde 1989 unter Naturschutz gestellt. Die Beweidung mit Schafen hielt die Flächen offen. Da es sich um ein Wasserschutzgebiet handelt, wurde die Beweidung kürzlich verboten. Während unseres Besuches zerriss Motorenlärm die Stille. Die Flächen müssen jetzt durch Mähen offengehalten werden, sonst käme es binnen kurzer Zeit zur Bewaldung und der Artenreichtum würde verschwinden. Karl Schwarz teilte sein sagenhaftes botanisches Wissen mit uns und zeigte uns seltene Pflanzen wie Orchideen, Berberitze, Kreuzlabkraut und aufrechte Waldrebe. Nach einer Stärkung erkundeten wir am Nachmittag das Sinntal bei Bad Brückenau. Die Sinn wurde in den letzten 30 Jahren renaturiert. Die Kreisgruppe Bad Kissingen hat dort mit Mitteln des Bayerischen Naturschutzfonds und Eigenmitteln 30 ha Weideland gekauft. Vier Landwirte brachten ihre Flächen ein und bilden heute eine Weidegemeinschaft. Das fränkische Gelbvieh, eine alte Rasse, kann das ganze Jahr auf der Weide bleiben. Die Kälber werden ohne Hilfe geboren, sie nutzen die Milch der Mutter. Die Kühe werden nicht gemolken. Das Fleisch wird vermarktet. Der Biber hat sich an der renaturierten Sinn niedergelassen und vergrößert die Wasserfläche und verändert die Landschaft. Die Sinn ist ein Wildfluss mit starker Strömung. Sie sucht ihr Bett. Uferabbrüche zeugen von der Kraft und Lebendigkeit des Flusses. Für den Biber wurde eine Beobachtungsplattform angelegt. Die Sinn mündet in die Fränkische Saale. Mit Dank für die kompetenten Führungen und einer Gegeneinladung machten wir uns auf den Heimweg.
Gerda Hartner
Großes Interesse am Fahrradmarkt des Bund Naturschutz 30.03.25

Zum dritten Mal in Folge lud der Bund Naturschutz (BN) zum Fahrradmarkt am Volkacher Frühlingsmarkt ein, der erneut auf eine beachtliche Resonanz stieß. Während der Fahrradannahme ab 10:00 Uhr am Unteren Tor in Volkach wurden 61 Fahrräder darunter Kinderräder, Tourenräder, Tandems sowie E- Bikes registriert und zu Preisen zwischen 10,- und 600,- Euro ausgezeichnet. Michael Zwanziger, stellvertretender Vorsitzender des BN Volkach sowie das zehnköpfige Helferteam zeigten sich erfreut über die Vielfalt der angebotenen Fahrräder und die rasch einsetzende Nachfrage. Etwa zwei Drittel der Räder fand so im Laufe des Tages neue Besitzer und Besitzerinnen. Der BN Volkach sieht das großartige Ergebnis als Bestätigung für sein Anliegen, die Wiederverwendung von Fahrrädern zu fördern und damit einen wertvollen Beitrag zum Ressourcenschutz zu leisten. Michael Zwanziger betonte auch den Beitrag zur nachhaltigen Mobilität: „Wir konnten dazu beitragen, Menschen mit einem neuen alten Fahrrad glücklich zu machen“. Angesichts des Erfolgs plant der Bund Naturschutz Volkach, die Aktion im nächsten Jahr anlässlich des Frühlingsmarktes zu wiederholen.
Michael Zwanziger Foto: Erich Helfrich
Mit aller Kraft für die Natur. Frühjahrsversammlung des BN Volkach. 14.03.25

Wer sich für die Natur einsetzt, hat viel zu tun. Diese Botschaft vermittelte die 1. Vorsitzende des Bund Naturschutz Volkach Gerda Hartner den 20 Teilnehmern der Frühjahrsversammlung im Katholischen Pfarrheim Volkach. So sei der Rückgang der Amphibienzahlen besorgniserregend. „Frösche, Molche, Kröten leiden unter dem trockenen Wetter und den eiskalten Frühlingsnächten“, betonte Hartner. Oft würde es den Amphibien aber helfen, wenn man die Bewirtschaftung von Teichen an ihre Bedürfnisse anpasst. Der BN plant, Spaziergänge an den Teichen (Rimbacher Teich, Rothenbachsee) zu organisieren und das Thema zu beleuchten.
Ein weiterer wichtiger Punkt sei der Einsatz für die Artenvielfalt: Die Überwucherung des Naturschutzgebietes „Dürringswasen“ mit schnellwachsenden Ginsterpflanzen wurde von Naturschützern mit Hacke und Spaten gestoppt. So können die an Hitze und Trockenheit angepassten wettbewerbsschwachen Spezialisten weiterhin existieren. Das Naturschutzgebiet Dürringswasen ist ein Naturschutzgebiet von besonderem Rang. Der dort vorkommende Sandmagerrasen in seiner Vielfalt und Seltenheit der verschiedenen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten soll erhalten bleiben. Die Untere Naturschutzbehörde bittet den Bund Naturschutz Volkach um diese Maßnahmen. Wir waren im Herbst und im Frühjahr im Einsatz.
Weitere Themen: Um Ressourcen zu schonen, führt der BN Volkach einen Fahrradmarkt am Volkacher Frühlingsfest und regelmäßig ein Reparatur- Cafe durch. Um gemeinsam interessante Dinge zu erleben, seien eine Vogelstimmenwanderung und ein Jahresausflug geplant. Gerda Hartner betonte, dass sie die Kooperation mit Institutionen wie dem Volkacher Museum „Barockscheune“ und der Umweltstation in Marktsteft für sehr wichtig hält.
Der Vorsitzende der BN Kreisgruppe Kitzingen Johannes Kroiß wies ergänzend daraufhin, dass beim BN der Wasserschutz im Mittelpunkt des Jahres 2025 steht und ein wichtiges Thema die „Erneuerbaren Energien“ insbesondere die Problematik „Windkraft im Wald“ darstellen.
Gerda Hartner dankte den Mitgliedern für ihr Engagement.
Veranstaltungstermine können der Homepage, der HeimatApp und dem Schaukasten am Oberen Markt Volkach entnommen werden.
Gerda Hartner Foto Erich Helfrich





